Apewards aus Marburg liefern eine volle Ladung Heavy Fuzz Rock.
Ihr aktuelles Album LIMINAL CHOICES (Tonzonen Records, Mai 2025) zeigt einmal mehr, worum es diesem Power-Trio geht: brachiale Riffs, eingängige Melodien und eine Live-Energie, die dich direkt im Nacken trifft.
Musikalisch fühlen sich Apewards am wohlsten zwischen den Genres. Das Schlagzeug bewegt sich zwischen treibenden Soul-Grooves und schweren Doom-Passagen, stets durchzogen von der Verspieltheit eines Keith Moon. Der Bass legt ein massives Fundament – mal mit der Wucht von Rage Against the Machine, mal mit einem tiefen, pulsierenden Groove, der an King Buffalo erinnert. Die Gitarre feuert aus allen Rohren: von dicken Riffs über filigrane Blues-Licks bis hin zu psychedelischen Ausflügen. Im Zentrum des Apewards-Sounds steht Nico Gehle’s unverwechselbare Stimme – roh, kraftvoll und voller Soul.
Dieses Trio liefert eine straffe, fokussierte Liveshow. Kein lockerer Stoner-Jam, sondern ein präzise gesetzter Schlag in die Magengrube. Wer auf Audioslave, All Them Witches oder Greenleaf steht, wird sich hier sofort zuhause fühlen.

